1899: „Alter General–Parzellierungsplan“ der Stadt Salzburg

Beschluss des Gemeinderates vom 6. November über den Entwurf für ein künftiges Straßennetz in der Stadt Salzburg.
Dieser Regulierungsplan sah einen Tunnel zwischen dem rechten Salzachufer im Bereich des Äußeren Steins (bei der Einmündung der Steingasse in die Imbergstraße) und Schallmoos in der Höhe der Bayerhamerstraße vor. Dieser Plan ist das erste Dokument, in dem die Errichtung eines Tunnels durch den Kapuzinerberg ausdrücklich erwähnt wird.


1925: Verkehrs- und Grünzonenplan der Stadt Salzburg

Zum Verkehrsplan wird in einer schriftlichen Erläuterung des Stadtbauamtes betont, dass „…insbesondere auf die klare Herausarbeitung der Hauptverkehrslinien…“ Bedacht genommen wurde. Interessantes Detail des skizzierten Hauptverkehrsstraßennetzes: Bau eines Tunnels durch den Kapuzinerberg.


1940: Verkehrsplan der Gauhauptstadt Salzburg

Ein wichtiges Element dieses Verkehrsplanes ist die Errichtung eines „Altstadtringes“, in dessen Verlauf ein Tunnel durch den Kapuzinerberg auf der Grundlage der Überlegungen aus den 20er Jahren vorgesehen ist. Die Pläne wurden nur an die neuen Gegebenheiten angepasst, die sich durch den Bau der Reichsautobahn und die geplante Verlegung des Hauptbahnhofes ergeben haben.


1947: Einstimmiger Beschluss des Hauptausschusses im Gemeinderat vom 11. August über die Errichtung des „Imbergtunnels“

Der „Imbergtunnel“ hätte in der Verlängerung der Karolingerbrücke bis zur Franz-Josef-Straße errichtet werden sollen. Die Tunnelbreite sollte 16 Meter, die Höhe 9 Meter betragen. Der Baubeginn für den Richtstollen war noch für 1947 vorgesehen. Das Projekt wurde 1949 aus Geldmangel eingestellt.


1954: Vizebürgermeister schlägt Bau eines Tunnels durch den Kapuzinerberg vor

Damit soll der rechte Brückenkopf der Staatsbrücke vom Verkehr entlastet werden. Mit der Realisierung dieses Projektes würde auch der Bau einer Uferstraße zwischen Makartsteg und Lehener Brücke überflüssig werden.