Kapuzinerbergtunnel
Mitten im Zentrum
header_bottom
1971 - 1988

1971: Schächterle-Pläne

Der Münchner Verkehrsexperte Karl Heinz Schächterle legte das Ergebnis seiner Verkehrsanalyse vor. Zur Bewältigung des künftigen Verkehrsanstieges schlägt Schächterle den Bau von Ringstraßen und Brücken sowie eines Tunnels durch den Kapuzinerberg vor. Im Gegenzug könnte die Innenstadt verkehrsberuhigt werden.


1972: Parteien fordern Kapuzinerbergtunnel

In den Verkehrsprogrammen der Stadtparteien findet sich die Errichtung eines Tunnels durch den Kapuzinerberg an oberster Stelle. Zeithorizont für dessen Realisierung: 1976.


1976: Gemeinderat beschließt Gesamtverkehrsplan

Der Gesamtverkehrsplan stellt die Grundlage für die Erarbeitung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes dar. Der zuständige Vizebürgermeister und der Vorsitzende des Verkehrsausschusses sind zuversichtlich, die Pläne in wenigen Jahren realisieren zu können. Vorrang habe dabei der Knoten Nord, der Ausbau der Europastraße und der Kapuzinerbergtunnel.

Der starke Verkehr in der Imbergstraße und der Rückstau bei der Staatsbrücke demonstrieren täglich die Notwendigkeit des Baus des Kapuzinerbergtunnels, meinte die Polizeidirektion in ihrem Tätigkeitsbericht. Die Interessensgemeinschaft des Salzburger Handels verlangte die rasche Umsetzung des Gesamtverkehrsplans und forderte vor allem den Bau des Kapuzinerbergtunnels. Durch die Einführung der Fußgängerzone seien die Umsätze in der Innenstadt zurückgegangen.


1985: Anrainerdiskussion wegen Umbau der Steinlechner-Kreuzung

Bei dieser Diskussion wurde mit Nachdruck eine Verkehrsentlastung für die Parscher Bevölkerung gefordert. Die Debatte war Anlass, mit den Planungssünden der Vergangenheit abzurechnen. Dabei wurde die rasche Errichtung eines Tunnels durch den Kapuzinerberg gefordert. 


1988: Gemeinderatsbeschluss über die Erstellung einer Vorstudie zum Kapuzinerbergtunnel


Die neue Variante sieht einen vierspurigen niveaufreien Straßentunnel durch den Kapuzinerberg von der Vogelweiderstraße (nördlich der Sterneckstraße) bis zum Bürglstein und weiter eine Unterflurtrasse unter der Salzach bis zur Alpenstraße vor. Kosten des rund 2 Kilometer langen Tunnels: Rund 1 Mrd. Schilling.

druckendrucken